Dr. Karin Schmetterer

Fachärztin für Augenheilkunde
und Optometrie


Rotenmühlgasse 10/4/5
A-1120 Wien
Telefon:
01 / 813 75 71
Fax:
01 / 813 75 71 20

Alle Krankenkassen

Telefonische Terminvereinbarung erbeten

Ordinationszeiten:
Montag:
08:30 - 13:00 Uhr und
15:00 - 18:00 Uhr
Dienstag:
15:00 - 19:00 Uhr
Mittwoch:
08:30 - 13:00 Uhr
Donnerstag:
15:00 - 19:00 Uhr

Privatordination nach Vereinbarung

Lupenglas

Pressesplitter

Artikel im Magazin FORMAT,
Juni 2014
Artikel im Magazin FORMAT,
Juni 2013
Artikel in Tageszeitung Österreich,
Mai 2011

Wissenswertes

Auge - Sehen

Form und Größe des Augapfels bestimmen die Qualität des Sehens. Trifft das durch Hornhaut und Linse einfallende Licht nicht exakt auf die Netzhaut, liegt eine Fehlsichtigkeit vor. Dafür gibt es unterschiedliche Ursachen: Meist ist der Augapfel zu lang (Kurzsichtigkeit) oder zu kurz (Weit- oder Übersichtigkeit). Stabsichtigkeit liegt vor, wenn die Bilder durch eine unregelmäßige Hornhautkrümmung verzerrt werden.

Kurzsichtigkeit

Bei Kurzsichtigkeit ist das Auge meist zu lang. Der Brennpunkt der Lichtstrahlen befindet sich vor der Netzhaut. Je ferner ein Gegenstand, desto unschärfer das wahrgenommene Bild. Mit zunehmender Länge des Auges nimmt die Kurzsichtigkeit zu.
Die Korrektion erfolgt in der Regel durch Brille oder Kontaktlinsen, die den Brennpunkt nach hinten auf die Netzhaut verschieben. Heutzutage werden aber vermehrt Brechkraft verändernde Operationen durchgeführt.

Weitsichtigkeit

Über- oder Weitsichtigkeit entsteht, wenn der Augapfel so kurz ist, dass sich die Lichtstrahlen erst hinter der Netzhaut bündeln würden, der Brennpunkt also hinter der Netzhaut liegt. Ein weitsichtiges Auge sieht meist in der Ferne scharf. Verlieren die Augen im Verlauf natürlichen Alterns ihre Anspannfähigkeit, verschwimmen bei vorhandener Weitsichtigkeit mehr und mehr die Bilder in der Nähe. Mit Hilfe von Brille oder Kontaktlinsen wird der Brennpunkt nach vorn auf die Netzhaut verschoben.

Alterssichtigkeit

Verliert das Auge mit zunehmendem Alter die Fähigkeit in der Nähe scharf zu sehen bzw. zoomartig problemlos unterschiedliche Entfernungen scharf einzustellen, wird dies als Alterssichtigkeit bezeichnet.

Ausgeglichen wird die Alterssichtigkeit durch Sammelgläser, die dem jeweiligen Lese- oder Arbeitsabstand entsprechen. Wurde vorher schon eine Brille zur Korrektur einer Kurz- oder Weitsichtigkeit getragen, so kann in den unteren Teil der Brille ein zusätzliches Glas eingeschliffen werden, welches das Sehen in Nähe ermöglicht. Durch eine Lesebrille oder eine so genannte Doppelbrille (bifokal) ist es möglich, sowohl in der Ferne als auch in der Nähe scharf zu sehen. Allerdings gibt es oft im Abstand von einem bis zwei Meter Unschärfen. Diese können wiederum mit Hilfe von Spezialgläsern (Gleitsicht) ausgeglichen werden.

Kontaktlinsen

Nicht nur bei speziellen Fehlsichtigkeiten haben die unsichtbaren Sehhilfen viele Vorteile gegenüber einer Brille. Das Blickfeld wird nicht eingeschränkt, die Umwelt kann in ihrer natürlichen Größe wahrgenommen werden. Auch „typische Brillenprobleme” wie Drücken, Rutschen oder Beschlagen entfallen. Ästhetische Aspekte (keine Brille) können mit praktischen Vorteilen, zum Beispiel dem problemlosen „Sporteln”, verbunden werden.

Um diese Vorteile auch wirklich nutzen zu können, ist eine sorgfältige, professionelle wie individuelle Anpassung unbedingt notwendig. Mindestens zwei Kontrolluntersuchungen pro Jahr sind empfehlenswert, spürt man durch Kontaktlinsen hervorgerufene Probleme und Veränderungen doch oft nicht.

Vorsorge

„Anti-Aging” ist in aller Munde. In der Regel verbinden wir mit diesem neudeutschen Begriff Wellness, Fitness, Anti-Falten-Cremes oder gar Hormone, seltener denkt man zum Beispiel an eine regelmäßige ärztliche und augenärztliche Kontrolle.

Degenerative Erkrankungen der Augen verlaufen lange schmerz- und symptomlos, im Gegensatz zur Alterung der Haut oder dem Nachlassen der Kraft, was wir sehen und spüren können. Mit fortschreitendem Alter ist vor allem die Überprüfung des Sehnervenkopfs wichtig, um Erkrankungen wie Grünen Star oder Durchblutungsstörungen erkennen und aufhalten zu können.

Regelmäßige augenärztliche Vorsorgeuntersuchungen werden spätestens ab dem
40. Lebensjahr dringend empfohlen, wobei einige Erkrankungen auch in wesentlich jüngeren Jahren auftreten können. Daher sollten regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen bei Patienten aller Altersgruppen vorgenommen werden, wenn Schielerkrankungen, Sehstörungen (z.B. beim Lesen oder am Bildschirm), Konzentrationsstörungen, Sehbehinderungen oder Sehstörungen vorliegen. Auch bei Augenerkrankungen im Familienkreis werden frühzeitig Kontrolluntersuchungen empfohlen.

Wichtig und dringend sind Vorsorgeuntersuchungen auch bei allen Kindern im
2. Lebensjahr. Je früher beispielsweise Schielen oder eine Sehschwäche auch nur eines Auges erkannt wird, desto besser und erfolgreicher sind die Behandlungsmöglichkeiten und lassen sich Dauerschäden vermeiden.


© 2019 Dr. Karin Schmetterer - alle Rechte vorbehalten|Home|Impressum